Unter dem Titel "Wissen effizient organisiert" stellt die neuste Ausgabe des Magazins "Technopark Leader" die bitvoodoo GmbH vor:
Komplexe Projekte; zahlreiche Beteiligte; vielfältige Informationen: Wie kommunizieren, damit das Wesentliche schnell und zuverlässig an die richtigen Stellen gelangt? Die heutigen komplexen Systeme erfordern ein effizientes Wissensmanagement. Elektronische Organisationshilfen wie jene von bitvoodoo, ein Unternehmen aus dem TECHNOPARK® Winterthur, leisten hier gute Dienste. Deren Bausteine für elektronische Informations-Portale ermöglichen einen gezielten Datenaustausch – effektiv und nutzerangepasst.
Daten mit mobilen Geräten abrufen und bearbeiten ist heute eine Selbstverständlichkeit: Studierende und Mitarbeitende der ZHAW Winterthur haben z.B. mittels einer Smartphone-App Zugriff auf Stundenpläne, Raumbelegungen und Personenverzeichnisse, Kontrolleure eines grossen Reinigungsunternehmens erfassen auf einem Tablet-PC ihre Qualitätskontrollen und übermitteln die Daten drahtlos zur Auswertung auf das zentrale Kundenportal. In beiden Beispielen arbeitet im Hintergrund die Software von bitvoodoo. «Die interaktiven Web 2.0 Technologien bieten sehr effiziente Kommunikationsmöglichkeiten», erklärt Philipp Klauser, einer der Gründer von bitvoodoo seine Arbeit: «bitvoodoo programmiert als Partner der Firma Atlassian Bausteine für deren Softwaresysteme. Diese Funktionserweiterungen stehen den weltweit 17‘000 Kunden auf einer App-Store-ähnlichen Plattform zur Verfügung und lassen sich bei Bedarf per Mausklick herunterladen und installieren.»
Kundenbedürfnis führt zur Gründung
Fünf solcher Bausteine von bitvoodoo sind bereits auf dem Markt. Dabei sind laut Klauser Verbindungen von Texten mit Datenbanken bei Kunden besonders gefragt. Ein Kundenbedürfnis war auch Anstoss für die Gründung von bitvoodoo. 2008 entschlossen sich Klauser und sein Partner Thomas Wendel zur Selbständigkeit. Beide hatten vorher für eine Bank ein Informationstool entwickelt und wurden von weiteren Firmen danach angefragt. Eine komfortable Situation für ein junges Unternehmen und tatsächlich liess der erste Kunde aus dem Facilitymanagement nicht lange auf sich warten. Noch heute ist bitvoodoo vollständig durch die Gründer finanziert und mittlerweile auf gesamt vier Informatik-Spezialisten angewachsen.
IT-Lösungen für die Cloud
Neben der Software-Entwicklung berät und schult bitvoodo Schweizer KMU und Grossunternehmen im Einsatz von Informations-Portalen. „Der IT-Markt ist zwar international. Doch unsere Beratungsarbeit ist lokal gefragt. Somit bewegen wir uns als kleines Schweizer IT-Unternehmen in einer Nische. Zahlreiche Firmen nutzen unser Fachwissen, denn nur mit den richtigen Methoden und Tools kann die heutige Informationsexplosion noch beherrscht werden“, legt Klauser dar. Dabei wird den Software-Ingenieuren mit ihren Wiki-Systemen auch zukünftig die Arbeit nicht ausgehen, ist doch unter anderem das Cloud-Computing eine anspruchsvolle Herausforderung. Klauser dazu: „Wir entwickeln heute nur noch Software, die problemlos in der Cloud läuft und sowohl auf dem PC wie auch auf Smartphones oder Tablets bedient werden kann. Allgemein werden die Systeme immer komplexer und gleichzeitig müssen sie intuitiv bedienbar sein. Das ist ein Bereich, in dem Ingenieure noch viel Arbeit leisten müssen.“
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